ZWEI SACHEN: GESUNDHEIT UND EINE GUTE INTERNET-VERBINDUNG

REICHT ES TATSÄCHLICH?

hnen, Softwareanwendungen, künstliche Intelligenz, tragbare Geräte verwandeln Tag für Tag unsere Anschauung des Gesundheitswesens. Heutzutage ist es so weit, daß die neuen Technologien ermöglichen, Daten und Parametern (mit unserer Einwilligung) aufzufangen und darauffolgend zusammenzufügen, damit man die Diagnose erstellen und Operationen vorsehen kann.

(Unsere) Gesundheit wird HI-TECH

Das e-Health ist für die Gesamtheit der auf den medizinischen Bereich und das Gesundheitssystem angewandten Netzwerksressourcen, IT-Lösungen und Technologien zu halten. In den letzten Jahren spricht man schon von „Mobil-Gesundheit„, dem direkt aus Englisch übersetzten Wort „mobil health“ oder „mHealth“. Damit bezieht sich man auf die Endgeräte für die mobile Kommunikation, wie z. B. Smartphones oder Tablets oder noch tragbare Geräte (Smartwatch); sie werden mit den zur Informationserfassung bestimmten Anwendungen zur Vorbeugung der Krankheiten und der Störungen und zur Förderung eines wirksameren Behandlungsansatzes und eines dementsprechenden besseren Gesundheitszustandes integriert. Angesichts des neuen Mobilfunkstandards 5G, der im Anzug ist, wird es viele positive Auswirkungen in dem Anwendungsbereich des Gesundheitswesens und der Endgeräte geben.

Engmaschigkeit und Verfügbarkeit 24/7

Der Einsatz von Mobil- und Digitalgesundheitsanwendungen sind als innovativ und nützlich aus verschiedenen Gründen zu erachten. Darunter kann man die Möglichkeit für jeden Patienten rechnen, irgendetwas in einem bestimmten Moment (während des Wochenendes, am abend zu Hause, früh am Morgen, vor der Arbeitszeit) selbstständig zu tun, ohne sich zur Arztpraxis zu begeben, Zeitverschwendung zu haben und zusätzliche Kosten zu tragen. Der Patient selber kann die verschiedenen Messungen machen und die entsprechenden Daten erfassen und nachher fällt ihm die Aufgabe zu, dem Arzt die erhobenen Daten oder Ergebnisse durch die Anwendung oder mit sofortigen Nachrichten mitzuteilen.

Die Benutzung der ITC (Information and Communications Technology) im medizinischen Bereich bietet für jeden Einzelpatienten die Möglichkeit, eine individualisierte Methode anzuwenden und zweckmäßige Strategien zu entwerfen, so daß er nach seinem Willen die Erhebungen machen kann und der Arzt die Ergebnisse aus der Ferne kontrollieren und die Therapien an den neuen Gesundheitszustand des Patienten anpassen kann, wenn und wann es notwendig ist.

Weite Ausbreitung

Obwohl die „Mobil-Gesundheit“ in diesem Moment eine beträchtliche Entwicklung und breite Verwendung in den Industriestaaten  erlebt, ist es auch bedeutsam, daß sie sich in den Entwicklungsländern und in den Ländern mit niedrigem Einkommen gerade ausbreitet, in denen aber eine rasch zunehmende Verwendung der Mobiltelefonie festzustellen ist.

Die Länder des Südostasiens sind ein typisches Beispiel, wo das Pro-Kopf-Einkommen sehr niedrig ist aber alle Handys von letzter Generation besitzen. Die Zukunft ist offensichtlich China. Es handelt sich um einen Markt, wo die Bevölkerungsdichte und die finanziellen Möglichkeiten rasch ansteigen und bedeutende Umsätze werden auf dem Weltmarkt generiert.

Welche Zukunft für das E-Health?

Ist das E-Health System denn die Lösung zur Förderung der selbstständigen Massenkontrolluntersuchung? Ist ein Handy ausreichend (keine lebensnotwendige Ware, die aber alle, auch bei schwierigen finanziellen Situationen, besessen), um sich selbem und eigenen Angehörigen eine höchsträngige Gesundheitsversorgung zu beschaffen?

Als Schlußfolgerung sollte gerade behauptet werden, daß bei einem guten Gesundheitszustand und einer guten Internet-Verbindung hat man in der Tat das notwendigste!

Ing. Angela Fazio